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20.02.2015, 15:47 Uhr

Heringsessen der CDU St. Wendel mit Verleihung der Wendelinus-Plakette und Reden der Direktkandidaten Udo Recktenwald und Peter Klär.

Der CDU Ortsverband hatte eingeladen und war vom Andrang der Bürger und Parteifreunde überrascht. Die 200 Sitzplätze in der Kulturhalle Alsfassen reichten am Donnerstag, 19.02.2015, nicht aus, so dass manche nur einen Platz an den Stehtischen bekamen. Etwa 180 Heringe mit Kartoffeln wurden verspeist. 

Der 1. Vorsitzende der CDU St. Wendel, Udo Recktenwald, betonte in seiner Rede, dass er die Förderung des Ehrenamtes weiter als wichtiges Ziel sieht und bedankte sich bei allen ehrenamtlich Tätigen. Er verwies auf die gut funktionierende Wirtschaft im Landkreis, betonte aber, dass die, die im Kreistag den Haushalt stets ablehnen und nicht konstruktiv mitarbeiteten, sich auch nicht mit den Erfolgen brüsten sollten. St. Wendel sei ein Vorzeigekreis mit der geringsten Arbeitslosigkeit im Land und mit dem höchsten saarländischen Wert beim Realeinkommen. Er verwies auch auf die Zukunftsthemen Klimaschutz  und Tourismus (Bostalsee, Schaumbergplateau, Keltenpark, Nationalpark u.a.), die tatkräftig angepackt wurden. Man spürte es während der Rede: Udo Recktenwald ist ein Landrat für alle Bürger. Er möchte als Landrat die erfolgreiche Politik im Landkreis fortsetzen und steht am 15. März zur Wahl. Da Stimmung nicht Stimmen ersetze, fordert er alle, die seine erfolgreiche Politik unterstützen wollen, auf, auch zur Wahl zu gehen.
 
Der 1. Beigeordnete der Stadt, Peter Klär, Kandidat für das Amt des Bürgermeisters der Stadt St. Wendel,  erläuterte, wie sich die Stadt um die Flüchtlinge kümmert. Er stellte zukünftige Maßnahmen der Stadt in den Stadtteilen vor, so die Dorfkernsanierungen in Urweiler und Winterbach. In Bliesen wird ein Einkaufszentrum errichtet. In der Kernstadt wird die Mott ausgestaltet. Peter Klär weist darauf hin, dass die 70 Events  im Jahr der Stadt wichtige Kunden bringen. Er sieht im Bereich Sport / Kultur eine Schlüsselstellung für die Stadt und kündigt an, dass St. Wendel eine neue Sporthalle erhalten werde. Man merkte Peter Klär an, dass er große Erfahrung im Voranbringen unserer Stadt hat.
 
Ehrengast Klaus Meiser fühlte sich sichtlich wohl in der „schwarzen Hochburg“, wie er sagte. Er betonte die Bürgernähe Udo Recktenwalds und stellte heraus, dass sich die Bilanz der Stadt St. Wendel sehen lassen könne, wobei er sich den Seitenhieb auf den Kämmerer der hochverschuldeten Stadt Saarbrücken, der ebenfalls Bürgermeister von St. Wendel werden möchte, nicht verkneifen wollte.
 
Elisabeth Zimmermann wurde gemeinsam mit dem Katholischen Frauenbund St. Wendel  durch die Vorsitzenden des CDU OV Udo Recktenwald, Ruth Meyer und Kurt Wiese mit der Wendelinusplakette ausgezeichnet.
 
Elisabeth Zimmermann hat gemeinsam mit dem Katholischen Frauenbund St. Wendel vor zehn Jahren das Projekt „Sternenkinder“ ins Leben gerufen. Auf dem Friedhof St. Wendel wurde eine Stele errichtet als Gedenkstätte, die die Existenz der Sternenkinder vor aller Welt sichtbar macht. Zugleich ist die Stele mit dem Gräberfeld ein Ort, an dem Eltern trauern können, die durch eine Fehlgeburt ihr Kind verloren haben. Kinder, die tot geboren werden und weniger als 500 Gramm wiegen, fallen nicht unter die Be-stattungspflicht. Sie heißen „Sternenkinder“, weil ihr Leben so kurz war wie das Aufblitzen eines Sternes. Aber: Sie haben gelebt. Das Sammelgrab für die betroffenen Kinder in Verbindung mit der Gedenkstele hat den Eltern einen Ort der Trauer geschenkt, an dem ihre Kinder beerdigt sind.
 
Dieses vorbildliche Projekt verdient größte Anerkennung und Wertschätzung. Es ist getragen vom christlichen Wertefundament und vom Bekenntnis zum Leben von Anfang an. Ganz im Geiste des Hl. Wendelin wurde den Sternenkindern ein würdiger Ort der Ruhe und den Angehörigen ein Ort der Trauer ermöglicht.