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16.07.2015, 13:48 Uhr

Hans Ley im Alter von 60 Jahren verstorben

Die CDU St. Wendel trauert um Hans Ley. Wohl jeder von uns hat ihn persönlich gekannt und geschätzt. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren und sind in Gedanken auch bei seiner Frau und seinem Sohn.

Die SZ berichtet: 
 
Es war nicht nur der Politiker Hans Ley, den seine Weggefährten im St. Wendeler Land schätzten. Vor allem der Mensch wird in Erinnerung bleiben. Das zeigen die ersten Reaktionen nach dem Tod des ehemaligen CDU-Kreisvorsitzenden. Hans Ley starb am Donnerstag nach langer, schwerer Krankheit.
 
16. Juli 2015: Die Nachricht vom Tod des Landtagspräsidenten Hans Ley hat die Menschen erschüttert. Obwohl das schwere Krebsleiden lange bekannt war. Ley wusste, wie es um ihn bestellt ist. Und auch seine Weggefährten waren informiert.
 
Trotzdem zeigten sie sich am Donnerstag über die Nachricht vom Tod des 60-Jährigen geschockt. Politiker aus dem St. Wendeler Land würdigten Ley als „großen Politiker und großartigen Menschen“, wie es Andreas Veit ausdrückte, sein Nachfolger als CDU-Kreisvorsitzender. „Wir sind unfassbar traurig. Mit Hans Ley verlieren wir den Menschen, der die CDU im Landkreis St. Wendel über Jahrzehnte geprägt hat“, sagte Veit . Ley stand 25 Jahre (1989 bis 2014) an der Unionsspitze und führte die Partei mit herausragenden Wahlerfolgen und überdurchschnittlich vielen Mitgliedern zu einem bundesweit beachteten Verband, betonte Veit. Über Parteigrenzen hinweg sei er beliebt und geachtet gewesen. Er habe durch seinen großen Einfluss in der Landespolitik die positive Entwicklung des Landkreises maßgeblich gestaltet. Denn sein Amt als Kreisvorsitzender habe er mit dem gleichen Engagement und der gleichen Leidenschaft ausgefüllt wie das des Landtagspräsidenten. „Seine Liebe zur Heimat, sein Wertefundament, seine Stärke im Glauben und seine Kraft im Kampf mit der Krankheit haben wir und die Menschen im St. Wendeler Land bewundert“, attestierte der Nohfelder Bürgermeister.
 
Die Mitglieder des CDU-Kreisvorstands trafen sich am Abend im Gedenken an ihren langjährigen Vorsitzenden. Ihr Mitgefühl gilt seiner Frau Judith und Sohn Karsten.
 
Unser 1. Vorsitzender, Udo Recktenwald:
Ich habe einen Freund verloren. Einen lieben und besonderen Menschen, der mich 30 Jahre lang persönlich und politisch begleitet hat, von dem ich viel gelernt und dem ich viel zu verdanken habe. Es tut weh. Ein unverzichtbarer Ratgeber, Begleiter, Freund, der bleibende Spuren hinterlassen hat. Die Kerzen haben wir gemeinsam zu Beginn deiner Krankheit in der Wendelskapelle entzündet. Sie flammen weiter für dich. Du bleibst unvergessen. Danke für alles, lieber Hans.